Israel, Jerusalem, 25.09.2009
Ich sitz grad am Oelberg. Den Huegel in Jerusalem auf dem Jesus gekreuzigt wurde. Es ist warm, der Himmel blitzblau, die Voegel zwitschern und eine Fliege ist ganz schoen laestig. Ich sitze im SChatten auf hellen in STein gehauenen Stufen und blicke auf eine moderne, saubere, ruhige Stadt mit unzaehligen Moscheen und Kirchen. In der Luft haengen die Klaenge des Gebetsgesang eines Muezins und neben mir diskurtiert lautstark eine Gruppe Juedischer Touristen.
Zuvor habe ich die Kirche besucht, die sie ueber der Hoele gebaut haben in der die Hl Jungfrau Maria nach der Kreuzigung Jesu gelebt hat und ebenso ihr Grab. Ich bin in dem Saal gestanden in dem Jesus mit seinen Juengern das letzte Abendmahl zu sich nahm und hab am Fuss des Oelbergs ein Paar Traenen vergossen, als ich mich mit einem Palestinenser unterhalten hab, der mich herumfuehrte und auf die Mauer hinwiess, die die Juden zwischen Palestina und Israel gebaut haben. Er sprach ueber Gott, Krieg, Leid und Liebe. ICh wuenscht er haette mich nicht kuessen wollen. Lover vertrag ich jetzt wirklich keinen.
Verdammt, wir sind alle Kinder Gottes, Kinder des Universums, auf die Erde gesandt um die Existens zu geniessen und zu spielen. Und was fuer Spiele wir spielen. Hass, Krieg, Folter ... Es erwartet doch niemand von und, dass wir jetzt schon erwachsen werden, aber es gibt doch bessere Spiele
last days
Vor 2 Jahren

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