Mo, 02.03.2009, Pattaya
Pattaya. Es mag viele Gruende geben um nach Pattaya zu kommen. Meine zum Beispiel, das ich mit dem Namen ein Lied assoziere, das ich so grauenhaft schlecht finde, dass es sich meine massochistischte Seite immer wieder gern anhoert. Blos das der Saenger die Stadt wohl mit einem Obst verwechselt hat. Die Assoziation war noch nicht der volle Grund hinzufahren, aber um im Reisefuehrer nachzuschlagen, um festzustellen, dass man dort nach versunkenen Schiffen tauchen, sowie Parasailing machen kann. Das reichte um mich in den Bus zu setzen.
Pattaya hat einen schoenen Strand, der Ballermann maessig mit Liegestuelen gepflastert ist, eine moderne, fast elegante Skyline in der weder ein "Holiday In" noch ein "Hilton" Hotel fehlt und auf einem gruenen Huegel, vom Strand aus gut sichtbar, glaenzt wie in Hollywood der Schriftzug "PATTAYA city".
Vielen Touristen hier ist das wahrscheinlich voellig egal. Sie haben eher andere Gruende fuer ihren Besuch. Die meisten hier sind aeltere Herrn, denen die vielen freundlichen, jungen Thai-Frauen auf der Strasse gerne eine helfende Hand reichen und ihnen den Weg ins Hotel zeigen, falls diese ihn vergessen haben, oder einfach schon schlecht zu fuss sind.
Die Strassen rund um meine Bleibesind voll mit Bars vor denen knapp bekleidete Frauen mit Thailaendischer Freundlichkeit jeden reinwinken, der vorbei geht. Diese setzen sich dann deben die oft missmutig dreinblickenden Herren und taetscheln ihnen nicht nur die Hand, bis sie wieder laecheln.

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