Mittwoch, 4. März 2009

One Night in Pattaya

Di, 03.03.2009, Pattaya

Am Sonntag veranstalltete die Tauchschule ein BBQ, also nen Grillabend zu dem alle herzlich eingeladen waren. Nach Tonnen von leckeren Spiessen und Pitabrot sind Rodny, Daniel und ich noch weiter in die Stadt gezogen.

Rodny dient bei der US-Army und war die letzten beiden Jahre in Afganistan stationiert und kehrt in wenigen Tagen dort hin zurueck. in Afganistan ist es wirklich so schlimm wie in den Nachrichten und zwar nicht jeden Tag, aber 2-3x die Woche gibt es dort Schussgefaechte. Wenn dort eine Frau mit einem westlichen Mann spricht wird sie erschossen. Rodny sprach viel von Afganistan. Er hatte ein chinesisches Symbol, das Gesetz bedeutet und MP fuer Militry Police auf seinen Oberarm taetowirt.

Daniel war aus Australien mit nem Drachen auf dem Ruecken, der sich bis zu seinem Ellbogen rekelter. Um das Thema von Afganistan wegzubringen brachte er das Gespraech auf Bars Maedchen, Lady Boys und amuesierte sich ueber die westliche Familie, die mit einem Kind an der Hand durch die Strassen von Pattaya spazierte und schilderte vergnuegt, wie die Mutter dem Kind die Augen zuhielt, weil es nicht sehen sollte, wie jemand auf offener Strasse einen Blowjob erhielt. Ich fand es auch sehr amuesant. Vorallem weil man von hier in einer 3/4h um 20 Bath auf einer sehr schoenen, familienfreundlichen Insel ist. Weiters schwaermte er von einer Schow, die die Beiden am Vortag gesehen hatten und naja, ihr kennt mich. Ich will es immer ganz genau wissen, also bin ich mit den Beiden los.

Die Go-Go-Bar in der wir schliesslich landeten, 2 davor hatten sich als nicht so ansprechend erwiesen, war ganze 2 Strassen von meiner Absteige entfernt. Die Frauen tanzten mit mehr oder mehr weniger begeisterten Gesichtsausdruck an Stangen herum und weiter hinten sassen zwei in einer groesseren Badewanne, um die rund herum gut besuchte Sitzbaenke aufgestellt waren und duschten. Vorerst.

Die Maedchen wurden bald von zwei anderen abgewechselt, die nicht nur duschten. Eines der beiden war anscheinend durch meine Anwesenheit besonders amuesiert, grinste mich an und deute auf ihre Wange. Tja. So kam es, dass ich eine Thailaendische Prostituierte auf die Wange gekuesst hab. Wenig spaeter schoss die Frau aus einer Koerperoeffnung, in der ich wirklich keine Eiswuerfel haben will, solchige in die Drinks der Umsitzenden Gaeste. Die Beiden haben sich zwar nicht auf den Mund aber sonst ueberall hin gekuesst und es scheint den beiden sogar etwas Spass gemacht zu haben.

Waehrend dessen unterhielten wir uns ueber Nippelpiercings (Daniel hatte zwei), erogene Zonen, Thaimassagen und Happy Endings. Daniel wollte wissen, ob sie Frauen auch Happy Endings bei den Massagen anboten. ... Aehhh, was genau ... noe.
Er erklaerte mir dann auf sehr anschauliche Weise, dass es die Masseurinen hier drauf haben, so gegen Ende der Massage, so geschickt am besten Stueck des Mannes anzustreifen, dass sich einfach was tut, um dann ganz nett zu fragen, ob er noch ein Extra wollte. Er meinte, er haette ja nein gesagt, aber ... "Verdammt, wie hat sie das gemacht" ...

Also ich hab so ein Angebot nicht bekommen, und als ich auf die Frage, ob ich es annehmen wuerde, mit "Ich bezahl nicht fuer Sex" antwortete, meine er "Es ist nicht Sex, es ist eine Massage". ... Naja, wer bin ich um zu richten *g*

Waerend sich Daniel recht mit den Frauen amuesierte, unterhielt ich mich noch laenger mit Rodny. Eine Kellnerin scherzte mit mir rum fragte, ob ich die kleine Schwester von Rodny sei und wie alt ich bin. Als ich 26 antwortete, sah sie mich erstaunt an und meinte sie haette 18 geschaetzt. Nettes, wenn auch unglaubwuerdiges Kompliment. Beim Verabschieden erklaerte mir Rodny noch laenger darueber auf, was ich beim morgigen Tauchen alles beachten soll und das ich auf mich aufpassen soll. Ich meinte, er soll auch auf sich acht geben und am leben bleiben und waerend ich am naechsten Tag nach einem versunkenen Schiff tauchte, befand er sich zwar nicht direkt, aber unweigerlich auf dem Rueckweg nach Afganistan.

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