Mittwoch, 11. März 2009

Nicht gerade Oeko

11.03.2009, Chiang Mai

Der Kakalakeneintrag von Carina hat mir mein Fruestueckvon heute morgen wieder in Erinnerung gerufen. Ich traf Akiko beim Fruehstuecken und wir fuehrten ein wirklich tiefgehendes Gespraech. Sie erzzaehlte mir von der Selbsterfahrungsarbeit, die sie hier in Thailand gemacht hat und eine Geschichte, die sich auf meinem anderen Blog einfinden wird. Ich erzaehlte von meinem Erlebnissen, meinem Leben und den Tod meiner Mutter. Meine Augen blieben dabei nicht trocken. ...

Als ein Mann mit einem Geraet vorbei ging, dass scheusslich stinkenden Rauch in den Kanal blies. Jeder zog schnell das Tschirt ueber die Nase oder die Atemschutzmaske an. Der Rauch brannte mir im Hals und in den Augen und roch nach brennendem Oel, nur giftiger. Wenig spaeter sah man ueberall Kakalaken hervorkriechen und am ruecken liegend zappelnd verenden. Akiko erzaehlte mir, dass die Pestizide die ueberall in Europa und Amerika verboten sind, nach Thailand geschickt werden und dort einsatz finden. Mahlzeit.

Auch eine aeltere Amerikanerin, ich ich nachmittags im Garten von dem Gueshaus mit dem Mangobaum traf, beschwerte sich ueber den scheuslichen Rauch und wir liesen uns ueber die Tonnen von Plastik aus, in die mein Mangoreis verpackt war. Ein Styroporbecher, eine Plastikloeffel, eine Plastikfolie, die die Mango vom Reis trennte, ein weiteres Plastiksackerl fuer die Kokosmilch und noch ein Sackerl fuer das ganze.

Nicht gerade Oeko fuer eine Stadt in der sehr viele Touristen zum Meditieren, Relaxen und Entgiften kommen.

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